Wednesday, September 23, 2009

Kochen: Pasta an Eierschwamm-Rahm-Sauce


Heute hab ich das erste mal seit ich in Ljubljana bin richtig gekocht. Ich meine nicht bloss Pizza oder Teigwaren mit Fertigsauce. Ich meine richtig gekocht. Da ich vor einigen Tagen auf dem Gemüsemarkt Stände mit frischen Eierschwämmen (auch Pfifferlinge genannt) entdeckt habe, nahm ich mir vor, etwas damit zu kochen. Es sollte am Schluss eine feine Pastasauce werden. Sie basiert auf einem Rezept einer Steinpilzsauce für Pasta, die ich im Internet gefunden habe.

Gegen Mittag ging ich also auf den Markt. Den Gemüsemarkt empfehle ich übrigens jedem Besucher von Ljubljana. Auch wenn man nichts kauft, ist er schön anzusehen. Ich habe jedoch eingekauft: Eine Schale Eierschwämme für Euro 2.50, ein Salat für 30 Cent sowie zwei Pepperoni für 20 Cent(!).

Danach gings also ans Zubereiten. Die Eierschwämme wurden gewaschen und zerkleinert.





Eine Zwiebel und zwei Knoblauchzehen wurden zerhackt, und in Olivenöl glasig angedünstet.





Danach wurden die Eierschwämme in die Bratpfanne gegeben und kurz angebraten.





Die Pasta wurde angesetzt und die Sauce mit Weissweis abgelöscht.






Am Ende wurde Rahm zugefügt und die Sauce wurde mit Salz, Pfeffer und einem halben Würfel Gemüsebouillon gewürzt.




Fertig und angerichtet! Die Sauce gelang mir echt gut. Ich weiss, das tönt nach Selbstlob.. aber ich war echt selbst überrascht, da ich vorher noch nie was mit Eierschwämmen gekocht hatte. Aufgrund dieses Erfolgs werde ich das Rezept auch für Gäste (und natürlich für meinen Besuch aus der Schweiz) kochen können!

Tuesday, September 22, 2009

Aufgefallen: 1 Euro


Letzten Freitag hatten wir eine Stadtführung. War toll etwas mehr über die Geschichte und die Architektur in Ljubljana sowie auch die Geschichte Sloveniens zu erfahren. Auf dieser Tour habe ich zudem einen Euro gefunden. Nicht einen normalen Euro, nein, sondern einer aus Stein, mit einem Durchmesser von gut 30cm und einer Dicke von etwa 7cm. Nur gut, muss man den nicht in der Brieftasche mit sich herumtragen.

Monday, September 21, 2009

Ein Tag mit vielen Wendungen

Heute morgen habe ich - einige Sekunden nach dem aufwachen - mit meiner Mitbewohnerin versehentlich Berndeutsch gesprochen. Und ich habs erst etwa fünf Minuten später bemerkt, als sie schon weg war.

Danach gings 'on the road', jedoch zu Fuss. Genauer mit meinen neuen Rennschuhen, die ich mir am Samstag gekauft habe. Hat mal wieder gut getan! Allerdings habe ich mich ein bisschen 'verrannt' und dann wurdens an die 10km.. etwas viel nach etwa zweimonatiger Pause.

Aufenthaltsbewilligung. Einer wenigen noch nicht abgehackten Punkte auf meiner 'Was ich machen muss nachdem ich in Ljubljana ankomme'-Liste. Mit der Restenergie nach dem Laufen wollte ich mich also darum kümmern. Der Plan sah vor, zuerst das zu erledigen, dann essen zu gehen und dann in den Sprachkurs zu gehen. Naja. Ich hab dann verdammt lange gewartet (EU-Bürger müssen übrigens nicht warten). Und dann wurde ich noch geschickt Kopien von Dokumenten zu machen, als hätten die dort keinen Kopierapparat. Jedenfalls bin ich jetzt im Besitz eines Papiers wo auf slowenisch sowas draufsteht wie: "Ich sollte die Aufenthaltsbewilligung später mal erhalten." Ich glaub per Post. Jedenfalls reichte es nicht mehr zum Essen und ich war zu spät im Sprachkurs. Glücklicherweise kann man sich im selben Gebäude wo der Kurs ist auch ein Sandwich kaufen.

Und jetzt? Naja, klar, heute ist wieder Party-Montag. Tönt zwar seltsam aber ist so! Man trifft sich im Parliament Pub. Und die ganze Slovenska cesta (eine der wichtigsten Strassen im Zentrum) ist heute gesperrt, da das slownenische Basketball-Team gefeiert wird.*

*(Was Basketball betrifft, bin ich jedoch hauptsächlich froh, dass die EM vorüber ist. Ich glaub in der Schweiz schaut das kein Mensch. Hier ist das anders. Slowenien ist supergut. Sie sind dann aber vor dem Final ausgeschieden. Gegen Serbien. Serbien ist dann im Final Spanien unterlegen. Soweit sogut, die Zusammenfassung für Nicht-Interessierte.)

Thursday, September 17, 2009

Aufgefallen: LJ THINK


LJ Think! Dies würde manchmal nicht schaden. Zum Beispiel heute hatten wir eine Informationsveranstaltung, nach der noch mehr unklar war als wie zuvor. Bezüglich der Kurse an der Uni stellen sich noch viele Fragen und die Leute, die in den Studentenwohnheimen wohnen, sind momentan sowieso etwas perplex, da sie scheinbar alle umziehen müssen. Jedenfalls wars dann lustig, nach der Infoveranstaltung - noch ziemlich in Gedanken versunken - dieses Auto draussen auf dem Parkplatz vorzufinden.

Ich persönlich bin mir nicht so sicher, ob ich das Nummernschild cool finden soll oder nicht. Und, wieso legt man sich ein spezielles Nummernschild zu und montiert es dann an einen Kia? Naja.. Da das Auto auf dem Parkplatz vor einem Unigebäude geparkt war gehört es eventuell einem Professor oder so, das macht es dann auch schon wieder eher uncool.

Jedenfalls, nach diesem Tag voller Nachdenken (nicht zuletzt im Sprachkurs, wo wir uns mit den sechs Fällen sowie den Plural-, Singular- und DUALENDUNGEN herumschlagen), gehts jetzt mal wieder in den Ausgang. Was man so hört treffen sich alle (das müssen sehr viele sein, wirklich viele) Erasmusstudenten (und Studentinnen natürlich) in der Companieros Bar. Ob da viel nachgedacht wurde, als der Event organisiert wurde? (Ich meine, so gross kann eine BAR gar nicht sein?!). Item, jedenfalls wirds bestimmt lustig! Na svidanje!

Tuesday, September 15, 2009

Weekend Trip


Die Zeit geht wie im Flug vorüber. Schon wieder Dienstag Abend und eben erst lag ich noch am Strand der kroatischen Adriaküste, aber nun schön der Reihe nach.

Wir - das heisst meine beiden Mitbewohner und ich - haben uns während der letzten Woche entschlossen, am Wochenende einen Ausflug nach Kroatien - genauer nach Istrien - zu unternehmen. Am Samstag Morgen gings los, aufstehen um 6.30 Uhr (so früh bin ich schon lange nicht mehr aufgestanden..) Im alten sehr stylischen Mercedes W123 von meinem Mitbewohner sind wir losgerollt, Richtung Süden. In Lju ist je noch eine Kollegin von mir und von meiner Mitbewohnerin zugestiegen.

Die erste Station hiess Koper an der slowenischen Adriaküste. Hier wird die ganze internationale Seefracht von und nach Slowenien umgeschlagen. Die Stadt selbst ist okay für einen Kurzbesuch, speziell jedoch nicht. Deshalb sind wir dann schon bald nach Piran weitergefahren. Dies ist die zweite slowenische Stadt mit Meeresanstoss - unter politikinteressierten vor allem bekannt wegen dem anhaltenden Grenzstreit mit Kroatien, der im Zuge der des Beitrittsprozesses von Kroatien in die EU eine neue Dimension erhalten hat.

(Ganz kurz um was es geht: Bekanntlich gehört jeweils ein bestimmter Meeresstreiffen an der Küste zum Hoheitsgebiet des jeweiligen Landes, weiter draussen sind dann internationale Gewässer. Da Slowenien (wie auf der Karte oben ersichtlich) nur über einen kleinen Zugang zum Meer in der nordöstlichen Ecke der Adria verfügt, schneiden sich die Hoheitsgebiete Italiens und Kroatiens, bevor das slowenische Hoheitsgebiet die internationalen Gewässer erreicht. Nach slowenischer Auslegung sollte aber die Grenze so gezogen werden, dass auch für Slowenien ein Korridor zu internationalen Gewässern besteht, damit die Frachter, welche slowenisches Land - sprich Koper - anlaufen wollen, nicht zuerst die Hoheitsgebiete eines anderen Landes durchqueren müssen. Da nun Slowenien bereits EU-Mitglied ist, hat es wie jedes andere EU-Land ein Vetorecht bezüglich dem Beitritt neuer Mitgliedsstaaten und blockiert deshalb momentan des Aufnahmeverfahren für Kroatien. Falls sich in dieser Sache eine Lösung abzeichnet werde ich dies hier mitteilen..)

Für mich war es sehr spannend sich die Bucht von Piran mit dem Hintergrund dieser diplomatischen Querelen um den Grenzverlauf selbst 'live' anzusehen. Man sieht von Piran aus bei gutem Wetter auch nach Italien und Kroatien rüber - und kann sich etwa vorstellen wie die Grenzen im Meer gezogen sind, damit es für Slowenien eben nicht aufgeht.

Nachdem wir uns Piran angesehen haben - ebenfalls eine ansehnliche Stadt aber nach einem Besuch muss man nicht unbedingt wieder kommen - sind wir nach Kroatien weitergefahren. Leider waren wir aufgrund von Visaproblemen von da an nur noch zu dritt, doch dass wir auch so gefahren sind hat sich wirklich sehr gelohnt! Die erste Station war Porec, eine sehr schöne Stadt am Meer. Das Wetter war viel besser als in Slowenien und es war dort schon mindestens 5 Grad wärmer. Auch die Landschaft hat unglaublich schnell gewechselt: Während man in Slowenien manchmal auch meinen könnte in Österreich oder sogar der Schweiz zu sein, war das Klima in Koratien sofort viel maritimer und die Vegetation weniger üppig und grün.

Noch am selben Tag gings weiter nach Rovinj, mein persönliches Highlight dieser Reise. Die Alstadt liegt auf einer Landzunge, die ins Meer hinaus läuft. Die Athmospäre ist relaxt und die Architektur der Stadt sehr malerisch. Das Essen in einem der vielen Fischrestaurants an der Küste war super und obwohl sich die Preise in der kroatischen Währung 'Kuna' nach viel anhören, war es natürlich sehr preiswert. Zum Übernachten haben wir über eine kleine Agentur ein Zimmer in der sehr zentral gelegenen Wohnung einer älteren Frau gefunden, für welches wir zu dritt um die 60 Euro für die Nacht bezahlt haben. Diese Art 'Privathotel' scheint übrigens in Kroatien sehr verbeitet zu sein und ich kann dies nur empfehlen! Nach dem Essen haben wir eine gemütliche Bar in der Altstadt gefunden, wo wir den Abend mit kroatischem Grappa (ich hab mir an einem Stand am Strassenrand eine kleine Flasche gekauft - ist echt lecker) und kroatischem (und belgischem - Stella Artois!) Bier ausklingen liessen.

Pula war unser Ziel am nächsten Tag. Die Stadt ist schon wegen dem römischen Amphitheater aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. einen Besuch wert! Am Nachmittag - die kroatische Herbstsonne gab ihr Bestes - gönnten wir uns noch einige ruhige Stunden am Strand und im Meer. (Obwohl ich in diesem Jahr das Meer zuvor schon zwei mal gesehen hatte - im Frühling in der Toskana und im Sommer im Libanon - war dies nun Mitte September unerwarteterweise meine erste Abkühlung im salzigen Nass).

Den Heimweg traten wir gegen Abend an. Die ganze Tour war gut 500 km lang - zwar etwas viel für zwei Tage, aber wenn man nur ein Weekend Zeit hat ist das die einzige Möglichkeit Istrien wirklich zu erkunden. Kroatien - wo ich zum ersten Mal war - hat mir super gefallen. Während der nächsten Monate hier werd ich sicher ein paar weitere Kunas investieren und nochmal runterfahren!

PS: Fotos zum Trip finden sich auf Flickr.

Saturday, September 12, 2009

Vorstellungsrunde: Food-Coupons


Unterdessen lebe ich mich so richtig gut ein hier in 'Lju'. Man lernt die coolen Bars kennen, weiss wo man am besten einkaufen geht, findet die Orte wo man hin will ohne sich zuerst eine halbe Stunde zu verlaufen und gewöhnt sich auch ans städtische Bussystem (das hier etwas speziell funktionniert - dazu später mal mehr).

Da Ljubljana total eine Studentenstadt ist, scheint man als Angehöriger dieser doch speziellen Gruppe sogar ein paar Privilegien zu geniessen, zum Beispiel wenns ums Essen geht. In Lju gibt es keine Mensen (das ist glaub ich die Mehrzahl von 'Mensa') und ich denke, wenn es solche gäbe, würde ich wohl nicht hingehen, da ich mir irgendwie nicht vorstellen kann, dass die wirklich gut wären (das hat überhaupt nichts mit Slowenien zu tun, ich hab nur in meinem Leben bis anhin noch nie eine wirklich gute Mensa gefunden). Ausgehend von dieser Situation müssen sich die Leute der Uni (der Stadt?, der Regierung?) gedacht haben: machen wir das Beste draus! Und das Beste in dieser Situation ist definitiv das System der berühmt-berüchtigten Food-Coupons!

Wie läuft das mit den Food-Coupons? Nun, zuerst hat man eine der vier Büros der Studentenorganisation aufzusuchen, welche über die Stadt verteilt sind. Danach stellt man sich in eine Reihe, die zuweilen ziemlich lang sein kann. Während dem Warten begutachtet man dann (vor allem als Neuling) mal eine Liste von etwa 200 Restaurants, welche alle diese Food-Coupons als Bezahlungsmittel akzeptieren. Ein Food-Coupon kostet meistens zwischen zwei und vier Euro und - so wird einem gesagt - man kriegt damit ein vollwertiges Mahl.

So weit so gut, doch für welches der 200 Restaurants soll man sich entscheiden? Zwar steht jeweils die Adresse neben dem Namen des Restaurants geschrieben. Doch, nach einer Woche alle Strassennamen zu kennen, ist etwas viel verlangt. Dieses Problem diskutiere ich während dem Anstehen mit einem anderen Erasmusstudenten aus Deutschland, der zuvor ebenfalls etwas unglaubwürdig die lange Liste der Restaurants betrachtet hat. Wir entscheiden uns, die Auswahl gutgläubig dem Typen hinter dem Verkaufsschalter zu überlassen. Danach sind wir an der Reihe: "Wie viele Coupons wollt ihr?" - "Keine Ahnung, ich nehm mal zehn.." (zur Erklärung: man darf höchstens für jeden Arbeitstag einen Coupon kaufen, das wären dann so um die 20 pro Monat). Nachdem wir dem Verkaufstypen erklärt haben, dass wir überhaupt keine Ahnung haben und er für uns die Auswahl treffen soll werden wir gefragt was für Essen wir den mögen. Italienisch? Asiatisch? Fast Food? .. Wir entscheiden uns für die 'von allem ein Bisschen' - Version. Die Coupons werden ausgedruckt. Für 10 Coupons bezahl ich nicht mal 30 Euro.

Ich vertraue der Sache noch immer nicht so und mach darum heute die Probe aufs Exempel. Nachdem ich (endlich) meine Studentenkarte hab abholen können will ich also mal den Food-Coupon gegen Essen eintauschen. Ich hohl die Coupons hervor, check die Adressen, und hab natürlich keine Ahnung wo die Restaurants sind. Glücklicherweise kenn' ich schon die Orte mehrerer ungeschützer Wireless-Spots in Ljubljana (davon gibts viele - Smartphone-User sind dankbar!). Google Maps wird geckeckt und danach geht los. Unter dem Restaurant-Namen 'Da Bu Da' kann ich mir zwar nicht wirklich etwas vorstellen, aber es scheint ziemlich in der Nähe zu sein..

Das Restaurants macht einen supermodernen Eindruck.. sieht sogar recht teuer aus. Kein Problem, ich hab ja den Food-Coupon. Die Küche ist übrigens Vietnamesisch (!) Nach dem Vorweisen des Coupons kann ich aus etwa je fünf Tages- und Wochenmenus auswählen. Ich entscheide mich für Nudeln mit Rindfleisch. Davor gibts eine Gemüsesuppe und Salat vom Buffet. Das Essen ist exzellent und mehr als ausreichend. Dazu trinke ich einen sehr erfrischenden türkischen Ice-Tea. Das ganze Essen ist im Coupon inbegriffen - ich bezahle also irgendwie vier Euro dafür. Bloss das Getränk ist seperat; 1.30 Euro. Ich würde sagen, dem- oder derjenigen, der/die die Idee zu diesen Food-Coupons hatte, sollten der Nobelpreis und ein Oscar und noch ein paar andere Preise verliehen werden!

(Dieser Post hat mehr Zeit beansprucht als ich dachte. Aber die Food-Coupons haben echt soviel Platz in meinem Blog verdient. In fünf Stunden heissts aufstehen und dann gehts auf einen Weekendtrip zuerst nach Piran an der slowenischen Adriaküste und dann runter nach Kroatien! Davon dürfte dann der nächste Eintrag handeln..)

Sunday, September 06, 2009

Poljanska cesta 44

Nun ist es soweit und wir haben eine Wohnung gefunden! Ich teile mir die Wohnung mit einer Studentin aus Bolivien und einem Deutschen, der sein Jus-Studium abgeschlossen hat und hier für drei Monate arbeitet. Die Wohnung ist wirklich super. Ich meine, während der letzten Woche haben wir viele Wohnungen besichtigt, die diesen Namen kaum verdienen, da sie nicht wirklich wohnlich sind. Hier jedoch ist es superschön: Das Haus wurde erst 2007 erbaut und ist entsprechend modern. Auch die Möbel sind neuwertig und machen sich gut.

Gestern haben wir mal das Nötigste eingekauft. Da man aber nicht an alles denkt, haben wir eine Liste mit Dingen angefangen, die wir noch kaufen müssen. Zurzeit haben unsere Bettdecken noch keine Bezüge, das Teewasser machen wir in der Mikrowelle (das geht auch, wusste ich gar nicht..) und dass ich meinen Darjeeling mal ohne Zucker trinken muss ist auch nicht schlimm.

Von der Wohnung ins Zentrum sind es knappe 15 Minuten zu Fuss. Gleich um die Ecke haben wir zwei Supermärkte, einen Hofer (das ist eigentlich ein Aldi - die verkaufen nächste Woche akustische Gitarren für 49.95 Euro das Stück) und einen Mercador, der weitverbreitetste Supermarkt in Slowenien. Um an die Uni zu gelangen werde ich den Bus nehmen; morgen schau ich mal wo der entsprechende Bus genau fährt.

Zusammengefasst ist heute so ein richtig guter Tag zum relaxen, bevor dann morgen mein Sprachkurs (jawohl, Slowenisch) beginnt. Fotos der Wohnung und der Umgebung folgen bald!

Wednesday, September 02, 2009

Wohnung in Ljulbjana? Schwiieerig..

Ist es schwierig, ne Wohnung zu finden hier? Ja ist es, wirklich!

Alles andere ist super. Man lernt verdammt schnell verdammt viele Leute kennen. Die Stadt ist superschön, der Fluss, die Restaurants, die alten Gebäude, die Leute, das Bier...

Leider können wir uns nur nicht richtig darauf konzentrieren. Der Tagesablauf sieht momentan so aus, dass wir gegen Mittag ins Housing Office gehen, ca. 1.5 Stunden nach Wohnungen suchen und auch sonst die ganze Zeit das Internet nach weiteren Möglichkeiten durchforsten, dann etwa fünf Stunden durch die ganze Stadt laufen und die Wohnungen besichtigen.. Die Probleme, die dann auftauchen sind mannigfaltig: Oft gibt es nur Doppelzimmer, manche wollen nicht nur für 1/2 Jahr vermieten, manche wollen keine Ausländer, manche sind einfach sonst schrecklich usw. usw.

Immerhin haben wir jetzt zwei Optionen, die eventuell klappen könnten. Morgen wissen wir mehr..